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Sieh hin und hilf!

Clubleben

Das ›Clubleben‹ ist gekennzeichnet durch vier wesentliche Bereiche: die regelmäßigen Clubabende, die jährlichen Exkursionen, die Activities und schließlich die Arbeit innerhalb der Organisationsstruktur der Lions Clubs International – der weltweit größten Service-Club-Organisation.

Während die Clubabende der Information und des Austausches dienen und damit stets die Sensibilität im Club für gesellschaftliche Entwicklungen und Möglichkeiten der Hilfe schärfen, sind die Exkursionen willkommene Gelegenheit sich einander näher kennenzulernen.

Wichtigster Bestandteil ist das uneigennützige Engagement jedes Einzelnen für Hilfsprojekte – den sogenannten Activities.

Die ›Vereinsarbeit‹ selbst ist notwendig, um gemeinsame Activities und Hilfsmaßnahmen effektiv für die Hilfsbedürftigen einsetzen zu können.


Clubexkursion

Clubabende und Exkursionen

Grundlage des Rückblicks bilden 24 Jahresprogramme mit annähernd 300 Beiträgen aus dem Zeitraum von 1961–2005.

Traditionell beginnt jede 2. Woche im Leben eines Mitgliedes des Lions Club Hannover am Montag mit einem Clubabend im ›Kastens Hotel Luisenhof‹.

Neben diesen ›heimischen‹ Clubabenden ist der LC Hannover sehr mobil. Rund ein Fünftel aller Zusammenkünfte entfallen auf Exkursionen, sie führen die Mitglieder zu besonderen Orten und Sehenswürdigkeiten in Hannover und Umgebung: u. a. Neues Rathaus, Basilika St. Clemens, Buddhistisches Kloster Vien Giac, neues VGH-Gebäude, Tierärztliche Hochschule – Die Klinik für Pferde, Spielbank Hannover – Glückspiel in der Praxis; sie vermitteln den Mitgliedern authentische Einblicke in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wie z.B. Bundeswehr – Tag der offenen Tür, Flughafen Hannover, die Betriebsleitzentrale der Deutschen Bahn, Einrichtungen der »Lebenshilfe«, Fa. Sennheiser, VW-Werk Stöcken. Exkursionen gelten der gemeinschaftlichen Teilnahme an aktuellen und kulturellen Ereignissen in Hannover und Umgebung wie die Ägyptische Ausstellung im Kestner-Museum, »Tango Sentimentale« im Schlosstheater Celle, Rembrandt-Ausstellung im Wilhelm Busch Museum, Emil Nolde-Ausstellung im Sprengel Museum, »Von den Quellen der Kreativität …« in der ungenutzten U-Bahn-Station am Raschplatz. Eine wohl einmalige Exkursion bildete die exklusive Bundesbahn-Sonderfahrt für Mitglieder des Lions Club Hannover von Hannover nach Lehrte, Braunschweig, Goslar und zurück nach Hannover am Freitag, dem 6. September 1963.

Die Mitglieder des LC Hannover gestalten ihre Clubabende aktiv. Mehr als ein Drittel aller Themen werden aus den eigenen Reihen bestritten. Persönliche Erlebnisse z. B. in den 60er-Jahren viele Reiseberichte mit Diavorträgen – ebenso wie Erfahrungen und Kenntnisse aus dem jeweiligen beruflichen Umfeld prägen diese Beiträge und dienen dem gegenseitigen Kennenlernen.

Der Lions Club Hannover ist pluralistisch und ausgewogen in den Themen seiner Vorträge. Zu gleichen Teilen vertreten sind Beiträge aus der Wirtschaft u. a. »Gib, als gäbst Du’s Gott dem Herrn« – aus der Geschichte der Steuer (1964), »Beziehungen zwischen Niedersachsen und China«, »Ökologischer Landbau«, der Wissenschaft z.B. »Entwicklung der Lasertechnik«, »Raumfahrtforschung heute und morgen« (1968), »Behandlung der Drogenkrankheit mit Methadon«, »Was ist Zeit?«, »Deutschlands Hochschulen – Deutschlands Hohe Schulen?«, der Politik wie »Aktuelle Themen der Niedersächsischen Innenpolitik«, »Berlin jenseits der Mauer« (1962), »Politischer Islamismus«, »Israel« (1967), »Entwicklungshilfe im Sudan«, »Europäische Union«, der Gesellschaft mit »Ein Gott, viele Religionen«, »Die Diskussion um das Konkordat«, »Reportageflug über die von der Hochwasser-Katastrophe betroffenen Gebiete« (1961), »Judentum in Deutschland«, »Die Tugend der Toleranz, ihre Grenzen und ihre Möglichkeiten«, »Wie wohnen wir im Jahr 2000?« (1968), aus dem sozialen Bereich z. B. »Der Hospizgedanke in Deutschland«, »Waisenkinder in Rumänien«, »Kinderheilkunde in Albanien – ein Reisebericht«, »20 Jahre HIV und AIDS«, »Lebenshilfe für das unterentwickelte Kind«, »Sozialarbeit in Hannover«, »Die ÜSTRA im Verkehrsverbund«, »Der NDR in Niedersachsen«, »Sicherheit in Hannover«. Eine tendenzielle Vorliebe – zumal in den jungen Jahren des Clubs – ist für kulturelle Themen erkennbar, die ungefähr doppelt so häufig wie die anderen Themen Programmpunkte bilden: »Weltsprachliche Erziehung«, »Lions-Malstudio«, »Expo 2000«, »Was heißt moderner Roman?«, »Welt und Not der Menschen am oberen Amazonas«, »Eine Reise durch die Sowjetunion« (1961), »3000 km kreuz und quer durch Island«, »Der Tyrannenmord und andere Enten«, »Goethe, der Demokrat«, »Flötenkonzert, Freunde des Pan«, »Entwicklung der abendländischen Musik«, »Islam und die arabische Welt« (1967).

Der Lions Club Hannover ist kreativ und variationsreich in seiner Programmgestaltung. So ist bei jedem Präsidenten ein individuelles Motto in der Gestaltung seines Jahresprogrammes erkennbar z. B. »Lions mit eigener Kraft – Kennenlernen der hannoverschen Clubs«, »Staatspflege«, »Hannoversche Einrichtungen«.